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Weisheitsgeschichte: Die großen Steine des Lebens

Mittwoch – Schönes Zitat, Spruch, Bonmot…
Sonntags (also heute) – eine schöne Weisheitsgeschichte

Hier nun die Geschichte zum Thema in Bild und Wort:

Die großen Steine des Lebens

„Tatort“ der weite Rund im Auditorium einer deutschen Universitäts-Stadt.
Der Philosophieprofessor möchte seinen Studenten heute eine besondere Vorführung präsentieren und eröffnet
mit den Worten: „Heute geht es um das Thema Zeitmanagement. Ich würde Ihnen gerne
die Bedeutung von Zeit erklären und hierzu auch ein kleines Experiment mit Ihnen durchführen.“
Mit diesen Worten brachte er einen großen gläsernen Krug zum Vorschein, stellte ihn auf den Tisch
und füllte diesen mit einigen faustgroßen Steinen. Als er den Krug bis obenhin mit den Steinen befüllt hatte
und kein Platz mehr für einen weiteren Stein schien, fragt er seine Studenten, ob der Krug jetzt voll sei.
Diese antworteten einhellig: „Ja, klar. Der Krug ist voll.“
„Wirklich?“ fragte der Professor in die Runde.
Hierauf greift er unter den Tisch und holt eine kleine Schachtel mit Kieselsteinen hervor.
Einige von diesen schüttelt er nun vorsichtig noch in den Krug hinein. Die Kieselsteine füllten die Zwischenräume
von den großen Steinen, worauf der Professor wieder in die Runde blickte und fragte: „Ist der Krug jetzt voll?“
Einige von den Studenten hatten nun die Absicht ihres Meisters verstanden und antworteten:
„Na ja, so ganz eigentlich nicht, es passt noch mehr hinein.“ „Sehr gut!“ urteilte der Professor.
Er greift wieder unter den Tisch und zieht einen Beutel mit feinem Sand hervor.
Diesen lässt er vorsichtig wiederrum in den Krug rieseln, so dass dieser Sand auch die noch so kleinen
Zwischenräume zwischen den Steinen und dem Kies ausfüllten. Wie zu erwarten, die Frage des Professors:
„Was meinen Sie, ist der Krug JETZT voll?“ „Nein!“, die einhelligen Rufe.
„Sehr gut!“ wieder des Meisters Antwort.
Zum dritten Male nun greift er unter den Tisch und zieht eine große FlascheWasser hervor, welche er mit Vorsicht
und Bedacht langsam in den vor ihm stehenden Krug mit den Steinen und dem Sand fließen lässt
und zwar so lange, bis der Krug bis zum Rand nun auch mit Wasser befüllt ist.
Nun wendet er sich an seine Schüler und fragt:
„Nun, was meinen Sie? Welche Erkenntnis lässt sich wohl mit diesem Experiment demonstrieren?“
Einer der Studenten hebt die Hand und folgert: „Es bedeutet, dass egal wie voll auch dein Terminkalender sein sollte,
ist geht immer noch, irgendeinen Termin noch dazu reinzuschieben wenn man wirklich will.
„Nein“, antwortet der Professor. „Das ist nicht der Punkt. Die Erkenntnis aus diesem Experiment ist:
Denken Sie immer daran, Ihre gesamte Energie zuerst auf die großen Steine in Ihrem Leben zu lenken,
auf die, die Ihnen am Herzen liegen und versuchen Sie diese erfolgreich zu gestalten,
sonst bekommen Sie hernach nicht mehr alle unter.“
„Wenn Sie zuerst mit den unwichtigen Dingen beginnen, Kieselsteine, Sand usw., dann füllen Sie Ihr Leben
mit kleinen Dingen – sozusagen mit Sand – und beschäftigen sich mit Sachen, die wenig Wert haben und Sie werden nie
die wertvolle Zeit haben, sich richtig mit den großen und wichtigen Dingen des Lebens zu beschäftigen.“

„Daher prüfen Sie immer:
Welches nun sind die wirklich großen Steine in Ihrem Leben? Ist es die Gesundheit?
Die Familie, der Partner, die Kinder? Die Verwirklichung dieses oder jenes Traumes? Freunde?

Wenn Ihnen die großen Steine Ihres Lebens bewusst sind, dann füllen Sie Ihren Krug des Lebens zuerst mit diesen,
denn die sind es, die wirklich zählen!“

 

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